BERLINCITYBIRDS

SOMMEREDITION

26.07.2017 - 11.09.2017


Letzten Samstag hörte ich einer Touristengruppe am Nachbartisch zu: „Oh, die haben hier Bananenweizen. Das müssen wir trinken, das ist Berlin!“ Währenddessen trat ein Obdachlosenzeitungsverkäufer zu ihnen. Sie winkten ab.
Er kam an meinen Tisch, ich begann ein Gespräch mit ihm, fragte ihn nach seiner Geschichte.
Eigentlich ist er selbständig, arbeitet als Architekt. Sein letzter Bauherr ging bankrott, konnte ihn nicht bezahlen, das brach ihm finanziell das Genick. Jetzt verkauft er Obdachlosenzeitungen.
Wir unterhielten uns lange. Über Oscar Niemeyer, über Brasilien, Berlin, das Bauhaus, die Kunst und den täglichen Überlebenskampf. Zum Abschied meinte er: „Weitermachen! Einfach immer weitermachen.“

Das ist nur eine Geschichte von unzähligen. Die Straßen dieser Stadt sind voll davon.
Ich beobachte, wie immer mehr ältere Menschen versuchen, sich über Wasser zu halten, indem sie in Mülleimern nach Essen und Pfandflaschen suchen. „Normale“ Menschen fallen durch alle Raster und wissen heute nicht, was sie morgen essen sollen.

Aus diesem Grund gibt es meine „Berlincitybirds“ jetzt als Druckedition.
Jeder Druck kostet 20 Euro, pro verkauftem Vogel gehen 10 Euro an genau solche Menschen, die mir auf meinen Wegen durch die Stadt begegnen.









"PALAST FÜR DEN AUGENBLICK - Vol.1"

Der "Palast für den Augenblick" besteht aus Räumen, die plötzlich auftauchen,
manche für Wochen, andere für Jahre, Tage, Monate oder Stunden.
Räume, die sich mitten im Geschehen platzieren, verankern und erblühen.
Der "Palast für den Augenblick" reagiert auf Realität, Gesellschaft, Gegenwart, Überforderung und Wahnsinn.
Vorhandenes wird transformiert, Unsichbares sichtbar gemacht, die Dinge ordnen sich neu.
Der Besucher wird in eine Welt entführt, die er zu kennen scheint, die aber gleichzeitig irritiert, inspiriert und verzaubert.
Überraschende Blickwinkel offenbaren sich, hunderte kleinste Teilchen beginnen zu flirren,
die Welt wird zum Kaleidoskop.
Kleine, leise Zwischentöne erheben sich, vereinen sich zu Musik.
Magie entsteht aus Chaos.







"RENDEVOUZ DER FREUNDE"

Eröffnung: Freitag, 18.11.2016 ab 19 Uhr

Schacher - Raum für Kunst
Galerienhaus Stuttgart
Breitscheidstrasse 48
70176 Stuttgart

Ausstellungsdauer: bis 22. Januar 2017





Mit Jim Avignon plus 4000, 44 Flavours, Fehmi Baumbach, Julia Benz, Tillmann Damrau, Maria Gideon, Friederike Just, Eva Koberstein, Justyna Koeke, Kirsten Lampert, Andy Leuenberger, Annette Meincke-Nagy, Wolfgang Neumann, Jürgen Palmer, Luc Palmer, Jens Ole Remmers, Bodo Rott, Various & Gould, Marco Wagner und Oliver Wetterauer.

Ausgangspunkt der von Jim Avignon kuratierten Schau sind Arbeiten von befreundeten Künstlern aus Berlin und Hamburg und Kunstwerke aus dem Programm der Galerie. Der Wahlberliner und reisende Weltbürger („Kunst ist für mich vor allem Kommunikation“) hat nach ganz subjektiven Kriterien bestimmte Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen auserwählt und auf genau diese Werke mit einem Dialogbild reagiert, also in seinem eigenen Stil (teils auch im Stil des anderen) ein Partner-Bild bzw. eine Art Adaption davon oder "Inspired By"-Werk hergestellt. In der Galerie werden jeweils beide Werke präsentiert.

Das Ergebnis ist ein surreales Familientreffen, eine illustre, bunte Konfrontation und Kombination Geistesverwandter. 


MEHR

"FIRE"



14.OKTOBER 2016  ab 19 Uhr

Einführung: Johann Georg Jaeger 

Galerie Seinsichten
Schloßstrasse2A
18246 Gnemern
Mecklenburg Vorpommern

Die Ausstellung ist bis zum 18.11.2016 täglich zu sehen, Kontakt: 0176 96490242







"CLOUD"

Eine ständig wachsende, bewohnbare Installation in der Kunstpension Anna Ohno , Stuttgart.



SEPTEMBER 2015 BIS MAI 2016




"Cloud" beschreibt den Zustand des Ankommens. Das Ankommen in einer neuen Welt, einer neuen Kultur. Ohne Sprachkenntnisse, ohne Halt, ohne Sicherheiten.
"Cloud" lenkt den Blick auf die Zwischentöne, die Magie des Anfangs, das Surreale.
"Cloud" weckt Neugierde und Sehnsüchte, andere Welten und Sichtweisen zu entdecken, zu verstehen.
Ein Puzzle aus hundert Einzelteilen, Blickwinkeln und Überraschungen.
"Cloud" verändert sich, stetig und immer wieder neu, wie ein Willkommensfest mit unvorhersehbarem Ende.








"LOST"

 MS Artvillle, Hamburg

Eine ständig wachsende, begehbare Installation in 64 Kubikmetern.

Vernissage am 07.08.2015
Dauer: Bis 23.08.2015


 

 
 

"MAD"

Zero Arts e.V.
Ostendstraße 16
70190 Stuttgart
www.zeroarts.de

Eröffnung: Freitag, 17.4.2015 20.00 Uhr
Showdown: Freitag, 8.5. 20.00 Uhr

Täglich erreichen uns Nachrichten.
Die Welt explodiert. Irgendwo, überall, neben uns, in uns.
„Mad“ zeigt einen Raum des Wahn - und Irrsinns, der Überforderung.









"Artist's Impressions: Berlin"

"Bodemuseum" für das Enterprise Magazine:


“Berlin is like a lover who’ll unconditionally 
accept you the way you want to be, 
entwines you and always sets you free again. 
A city full of stories, edges, light and dark. 
Surreal, authentic, inexplicable.”









"Kunst gegen Rechts"

Die Eröffnung - Freitag, 17.10., 20.00 Uhr
Einführende Worte zum Thema und zu den Künstlern von Gez Zirkelbach.

Das Remstal, das Murrtal und auch das Filstal sind Gegenden in denen Nazis aktiv sind. Die Initiative Rems-Murr nazifrei sensibilisiert mit ihren Aktionen und macht auf diese Umtriebe aufmerksam, auch in Form von Veranstaltungen wie das jährliche Rock gegen Rechts in der Manufaktur. Jetzt ist der Initiative gelungen Künstler/innen zu Stellungnahmen gegen Rechts zu aktivieren.

Folgende Künstler/ innen beteiligen sich:
Manfred Bodenhöfer (Malerei), Freddy Denzinger (Fotografie), Nico Denzinger (Fotografie), Angelika Fischer (Konzeptkunst), Loubna Forer (Aktionskunst), Maria Gideon (Installation), Hardy Langer (Malerei), Johann Schickinger (Graphik), Peter Schmid (Installation), Gez Zirkelbach (Malerei)

Manfred Bodenhöfer, Graphiker, Maler und Zeichner aus Stuttgart, wird sich mit 2 Graphiken beteiligen. Peter Schmid zeigt seine Installation des Winterbacher Brandanschlags auf neun Menschen im Jahr 2011 zum ersten Mal in Schorndorf.?Was wie eine Märklin-Eisenbahnlandschaft daherkommt, entlarvt die Heimat-Idylle als Treffpunkt von Neonazis, direkt vor unserer Haustür, dokumentiert mit großen Farbabzügen der beiden hier heimischen Fotografen Alfred Denzinger und Nico Denzinger. Auf den Fotos sind reale Überreste der barbarischen Vorkommnisse in der Gemeinde Winterbach zu sehen.
Angelika Fischer präsentiert Konzeptkunst in Form eines T-Shirts und Thesen zum Thema, wie Wege vom entfesselten Kapitalismus zu Rechtsextremismus – und zu Faschismus und Krieg führen können.
Loubna Forer, eine Aktionskünstlerin aus Stuttgart macht eine Aktion zum Thema.
Maria Gideon präsentiert eine Studie „Innen sind wir roh“, die die in Berlin lebende Künstlerin ebendort durchführte und mit denen sie Rassismus ad absurdum führt und somit entlarvt.
Hardy Langer zeigt in seinem Ölbild „Die Besucher“ eine fast unheimlich wirkende Szene vom Schorndorfer Stadthallensee und wirft dadurch viele unterschiedliche Fragen auf wer diese Besucher denn sind?
Johann Schickinger ein Bildhauer und Zeichner aus Höchstädt/Donau ist in Schorndorf nach seiner Ausstellung „Wider die Verlogenheiten“ mit Gez Zirkelbach kein Unbekannter. In der Manufaktur zeigt er 2 ausdrucksstarke Lithographien, die die Anschläge von Mölln und Hoyerswerda zum Thema haben.
Gez Zirkelbach, Maler und Grafiker aus Schorndorf zeigt ein Acrylbild „Für die Opfer“ und schafft so Raum für Gedenken an die zahlreichen Opfer der gewalttätigen Neonaziangriffe in unserer Zeit in der BRD.

Veranstalter – Rems-Murr nazifrei

MANUFAKTUR Schorndorf

GIDEON vs LANGER



Eröffnung: Samstag 20.09.2014, 19 Uhr im Rahmen der KUNSTNACHT
Atelier Hardy Langer, Hammerschlag 8, Schorndorf

Schorndorfer Nachrichten, 13.09.2014






"One Case Vol.4:"

oder: "Die Summe aller Teilchen"

Kunstnacht Schorndorf
20.09.2014, Café de Ville



"Die Summe aller Teilchen", Fotos, Lack, Acryl, Kugelschreiber auf Papier, 200x700cm, 2014

960 Einzelteile

"VEM PRA RUA" - Edition





50 Collagen aus 3 Städten
( Kairo, Sao Paulo, Istanbul ),
Jahresedition der Stadt Schorndorf

Zur Eröffnung sprach Eva-Maria Gideon.


Die Gründe, auf die Strasse zu gehen, sind individuell verschieden.
Maria Gideon ging in Kairo, Sao Paulo und Istanbul durch die Strassen, dokumentierte dabei mit einer kleinen Kamera den Moment, sammelte Orte, die vielleicht schon morgen Teil der Geschichte sein könnten. Ihr Blick zielt dabei absichtlich am Menschen vorbei, auf die Kulisse der Ereignisse,
auf die Hülle unserer Zivilisation, auf Häuser, Behausungen, Schilder, Plätze, Schutt und Leerstellen.
Aus diesem Puzzle an Einzelteilen wachsen schliesslich Collagen. Drei Kulturen ergänzen und vermischen sich, kontrastieren, Strassen führen ins Nichts oder tauchen an anderer Stelle wieder auf. Reales wandelt sich, wird Teil eines Bühnenbildes für Geschichten, die wir noch nicht kennen, oder bereits vergessen haben, manche finden gerade erst statt. Geschichten, die hinter unseren Sehgewohnheiten liegen, hinter Alltäglichem und Erlebtem.



Erworben werden kann die "Schorndorfer Edition"  HIER

"ANRUF VON DER SOLLBRUCHSTELLE"




www.reinsburghallen.de




Die Ausstellung:

Maria Gideon war zur Zeit der Proteste in Brasilien unterwegs.
Jetzt ist sie zurück, mit Bildern über zwei Seiten,
über Verletzbarkeit und Brutalität, Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion.

Unzählige Einzelteile werden zu einem grossen Ganzen,
surreale Momente verwachsen mit Augenblicken aus Florianópolis, Três de Maio, Blumenau, Londrina und Sao Paulo.
Eine Ausstellung über die Suche nach Anfang, Ende und einem Sinn, über Verbundenheiten.
Eine Ausstellung über die Erkenntnis, dass am Schluss nur die Liebe bleibt:
Zu uns selbst, zur Welt, zum Leben, zum Hier und Jetzt.


Die Installation funktioniert als bewohnbares Kunstzimmer und ist mietbar: MEHR

Die Ausstellung ist noch zu sehen am Fr. 8.11. und Sa. 9. 11., jeweils von 16 bis 20 Uhr
und am So.10.11. von 11 bis 18 Uhr


Die Lesung: 

Arno Camenisch liest: FRED UND FRANZ
Eintritt für die Lesung: 10 Euro

Der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller und Performer Arno Camenisch liest aus seinem neuen Roman FRED UND FRANZ – ein tiefgründiges und abgrund-komisches Buch über die Liebe und den Tod. Und mit der gleichen Originalität, mit der Camenisch seine Wort – und Bildersprache kreiert, trägt er auch seine Texte vor – oder wie es in der NZZ formuliert wurde: „Camenisch versteht es, seine Texte zu Ohren zu bringen; professionell, eingängig und rhytmisch packend.“

www.arnocamenisch.ch

18.11.2012

Contemporary Art Apartement Teşvikiye presents:                                                  

THANK YOU FOR THE SMILE ON YOUR FACE
Opening Reception on Sunday November 18, 2012 / 6 p.m. - 10 p.m.




Nándor Angstenberger, Hakan Durmuş, Jürgen Eisenacher, Christel Fetzer,
Mia Gideon, Mine Kaplangı, Arne Klaskala, Markus Lohmann, Teoman Madra,
Kenan Özcan, Volker Renner, Esra Rotthoff, Kathrin Wolf

November 19, and November 20, 2012 /  15 p.m. - 18 p.m.
November 21, and November 22, 2012 / on appointement

Teşvikiye Fırın Sokak No. 18 / 3 Şale Apt.
34365 Istanbul - Teşvikiye



Contemporart Art Apartment Teşvikiye sunar:

THANK YOU FOR THE SMILE ON YOUR FACE

Açılış 18 Kasım Pazar günü / 18.00 - 22.00

Nándor Angstenberger, Hakan Durmuş, Jürgen Eisenacher, Christel Fetzer,
Mia Gideon, Mine Kaplangı, Arne Klaskala, Markus Lohmann, Teoman Madra,
Kenan Özcan, Volker Renner, Esra Rotthoff, Kathrin Wolf

19 Kasım - 20 Kasım 2012 - 15.00 - 18.00 saatleri arasında
21 Kasım - 22 Kasım 2012 - randevu alınarak

Teşvikiye Fırın Sokak No. 18 / 3 Şale Apt.
34365 Istanbul - Teşvikiye 

"JIM AVIGNON&FRIENDS"


“JIM AVIGNON & FRIENDS” EINE KOOPERATIONSAUSTELLUNG DER JÖRG HEITSCH GALERIE & DES AABER ARTSPACE

Malerei, Zeichnungen und Collagen

Zum neuen Ausstellungsjahr holt die Jörg Heitsch Galerie mit Jim Avignon die Kultfigur der Berliner Kunst- und Musikszene nach München. Außerdem präsentiert er dessen New Yorker Künstlerkollegen Jon Burgermann, der bereits mit Damien Hirst und Banksy ausgestellt hat. Im Schwabinger Aaber ArtSpace werden in der Ausstellung „Jim Avignon & Friends“ die vier Künstlerinnen Fehmi Baumbach, Lea Heinrich, Mia Gideon und Juju aus dessen Netzwerk zu sehen sein.

Vernissage Party im Aaber ArtSpace /Kaiserstraße 14/ 12. Jan. 2012, 19h mit DJ Set von Jim Avignon und Fehmi Baumbach: Aaber Artspace

Vernissage in der Jörg Heitsch Galerie / Reichenbachstraße 14/ 13. Jan. 2012, 19h mit einer Musik Performance von Jim Avignon und Jon Burgerman: Jörg Heitsch Galerie

Ausstellungsdauer: 13. Jan – 25. Feb. 2012

"La blague de l'ombre"



AUSSTELLUNG

von

GREGOR WYDER
MIA GIDEON
COLTSIEBOLD



Vernissage:

Samstag, 26.11.2011 ab 13Uhr
20Uhr: Konzert von
KISSOGRAM
 
ECC - Berlin, Weissensee
Neumagener Strasse 25
Aufgang 25
3. Etage, Raum 3030

im Rahmen von
P.ART 2011 - Tage der offenen Ateliers Pankow

ZOO, Teil2

Bühnenbild für ZOO - eine interaktive Musiktheaterinstallation

Mehr:  HIER!




Regie:  Anna Drescher
Idee:    Rüdiger Kurz
Bild:     Mia Gideon
Musik: Akkordsport:    Eduard Sonderegger, Violine
                                  Céline Papion, Violoncello
                                  Rüdiger Kurz, Kontrabass
                                  Oliver Prechtl, Klavier



Nächste Aufführungen:

15.02.2011  Bürgerhaus Backnang

27.02.2011, 28.02.2011, 01.03.2011 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

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